Montag, 8. September 2008

"What the nay-sayers don't understand is that this election has never been about me. It's been about you."

Thursday 8/28 & Friday 8/29

Für Paul und Tim beginnt der Tag im Stil Hugh Hefners: einige Runden im Pool eines abgedrehten Hauses. Ob es auch Bunnies gab, kann ich nich sagen, solche Fragen dann bitte an die beiden Herren...:)
Den Tag verbringen wir in gespannter Erwartung der Obama Acceptance Speech (tut mir leid, Mutti, dass du hier schon wieder das Wörterbuch wälzen musst...:) und halten in der CNN Berichterstattung nach Wally und Ed Ausschau, die natürlich bei der Democratic Convention an vorderster Front dabei sind. Jonovan Luckey, der lokale Obama-Beauftragte und einer der nettesten Menschen, die wir hier kennenlernen durften, hat uns zum Obama Volunteers Treffen eingeladen, das in einem Restaurant stattfinden soll, in dem dann alle die Rede gucken.
Und so schauen wir die Rede dann um 20.15 uhr in der live Übertragung und diskutieren im Anschluss (oder schwärmen vielmehr :).
Meine Highlights der Rede: Obamas sarkastischer Hinweis auf den trickle-down-effect (mannometer, und wir wussten, wovon er spricht...ich liebe meinen Studiengang), die Verteidigung seiner Person (siehe Titel), seine Stellungnahme zum Irak-Krieg, seine respektvollen Äußerung zur Person McCains, die Verdeutlichung der mittlerweile zur Phrase verkommenen Äußerung "John McCain is more of the same" und seines Ziels, Demokraten und Republikaner zu vereinen. 





In positive Ekstase versetzt und in freudiger Erwartung, uns das lilane Obamabändchen, das seit dem ersten "Freiwillige für Obama"-Treffen an unseren 
Handgelenken baumelt, endlich zu verdienen, begeben wir uns also auf den Heimweg.

  
Am Freitag fahren wir direkt nach der Arbeit (auch hier handelt es sich wieder um einen gewöhnlichen Bürotag...nicht der Rede wert, um ehrlich zu sein) mit von Fred Miller gesponserten Tickets (er ist bereits am Abend zuvor mit seiner Frau Jena zur Democratic Convention gefahren) zum Tigers Baseball game nach Detroit Downtown. Doch bereits beim zweiten Spiel ist für Tim und mich der Lack irgendwie ab - da ändern auch gebrannte Mandeln, corn dogs und "Take me out to the ballgame" nicht mehr wirklich etwas dran. Nichtsdestotrotz scheinen wir den von Niederlagen gebeutelten Tigers Glück zu bringen, denn wieder gewinnen sie. Hat der 7th inning's stretch also doch noch was gebracht...

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